"Die Hüter der Tundra" im WOKI-Kino Bonn

Zukunft gestalten - Die globalen Entwicklungsziele im Fokus

 

Im September 2015 verabschiedeten die Vereinten Nationen die „Sustainable Development Goals (SDGs) - globale Entwicklungsziele, um unsere gemeinsame Zukunft nachhaltiger und gerechter für alle zu gestalten. Zur Erreichung der Ziele bis zum Jahr 2030 ist jeder Einzelne gefragt!

Die Filmreihe „Zukunft gestalten! – Die globalen Entwicklungsziele im Fokus“ möchte ein Bewusstsein für globale Herausforderungen schaffen und möglichst viele Bürgerinnen und Bürger zum Engagement motivieren.

Exemplarisch werden in der Reihe sechs SDGs beleuchtet. Zu jedem Film erwartet Sie eine thematische Einführung und die anschließende Möglichkeit zur kritischen Diskussion mit interessanten Gästen.

Die Filmreihe wird gefördert durch die Bundesstadt Bonn und die Europäische Union im Rahmen des Europäischen Jahres für Entwicklung.

 

Mehr Informationen unter www.bonn.de/@jahr-fuer-entwicklung.

 

Sondervorführung am 24.11.2016

 

Wann: 19.30 Uhr

 

Wo: WOKI - Dein Kino!

Bertha-von-Suttner-Platz 1-7

53111 Bonn

 

in Anwesenheit von Regisseur René Harder.

 

Eine Veranstaltung in der Reihe "Nachhaltigkeitsziele der UN" / "Zukunft gestalten" in Kooperation mit der Amnesty International Hochschulgruppe Bonn und der Stadt Bonn. 

 


Intendantenvorspiele 2016/17 Alanus Hochschule

Der Diplomjahrgang stellt sein Können unter Beweis - auf einer Tournee durch den deutsprachigen Raum.

Fotos: Thomas Klimisch
Fotos: Thomas Klimisch

"Alles was zählt" // Szenen der (Unter-)Weltliteratur.

 

Das Studium neigt sich dem Ende zu. Die Studierenden der Abschlussklasse haben sich fast vier Jahre lang auf den verschiedensten Bühnen ausprobiert und sind nun bereit, ihr Können unter Beweis zu stellen. 

 

Dieses Programm wird auch an der Hochschule gezeigt unter dem Namen "Alles was zählt".

 

Künstlerische Leitung

René Harder

 

Musikalische Leitung

Michael Barfuß

 

Es spielen

Olja Artes // Dimitrij Breuer // Lean Fargel // Cem Göktas // Thomas M. Hospes // Esra Maria Kreder // Yasmin Vanessa Münter

 

Rollenlehrer

Dieter Braun / Stefko Hanushevsky / Stefan Hermann / Anna Möbus / Gerhard Roiß / Christina Schelhas / Dominik Schiefner / Beate Schwarzbauer / Michael Schwarzmann  / Christian Wirmer

 

Termine Intendantenvorspiele 2016/17 Alanus Hochschule Alfter

 

24.10.2016 16.00Uhr

Theater Bonn Werkstatt

im Opernhaus / Rheingasse 1, 53111 Bonn

Eintritt: Einheitspreis 9,90€

Karten im Vorverkauf bei Theater Bonn

 

31.10.2016 16.30 Uhr

Anton Bruckner Privatuniversität Linz

Hagenstraße 57, A-4040 Linz

Eintritt frei

 

17.11.2016 10.00 Uhr

Rheinisches Landestheater Neuss im Rahmen des Talentefestivals

Oberstraße 95, 41460 Neuss

 

14.12.2016 11.00 Uhr

Theater in der Josefstadt Wien

Josefstädter Str. 26, A-1080 Wien

Eintritt frei

 

18.01.2017 16.00 Uhr

Theater Brotfabrik Berlin

Caligariplatz 1, 13086 Berlin

 

Informationen zu den Studierenden finden Sie hier: http://www.alanus-schauspiel.de/absolventen-2017 oder per Telefon: 02222/9321-1251


Sommertheater: Shakespeares Sommernachtstraum

Sommertheater in Bonn 

Shakespeares Sommernachtstraum als Koproduktion der Alanus Hochschule und der Brotfabrik Bonn

Foto: René Harder
Foto: René Harder

Zum 400. Todestag des Weltdramatikers William Shakespeare bringen Schauspielstudenten der Alanus Hochschule eines seiner berühmtesten Stücke und dessen Hintergründe auf die Freilichtbühne. „Shakespeares Sommernachtstraum“ ist eine turbulente Liebeskomödie, mit Wendungen, die sowohl leidenschaftlich als auch im wörtlichen Sinne unglaublich sind. Passend zum Stück findet die Aufführung im historischen Innenhof des Heimatmuseum Beuel in Bonn als Open-Air-Sommertheater statt. Die Premiere ist am 28. Juni um 19.30 Uhr. Weitere Spieltermine sind am 29. Juni und am 5., 8., 9., und 10. Juli sowie im September. 

 

Regie führt René Harder, Fachgebietsleiter und Professor für Schauspiel mit Schwerpunkt Szenenstudium und Projektentwicklung. Harder hat neben seinen Dokumentarfilmen und unzähligen Projekten große Erfolge mit dem Freilicht-Theater in Görlitz gefeiert. Um den Regisseur hat sich eine spannende und hochkarätige Gruppe formiert, die gemeinsam mit den Studenten des zweiten Studienjahres Shakespeares Meisterwerk interpretiert. Mit dabei sind die erfolgreiche Kölner Choreografin Ilona Pasthy, der musikalische Leiter Dominik Schiefner, der zuletzt den erfolgreichen Volxlieder-Abend „Singen ums Verrecken" auf die Bühne gebracht hat, sowie der langjährige Stuntkoordinator der Karl-May-Spiele in Bad Segeberg Steve Szigety. Claus Overkamp, Leiter des mehrfach prämierten Theater Marabu, leitet die dramaturgische Arbeit und Hedda Ladwig, die bereits für zahlreiche Theater der Region, unter anderem das Schauspiel und die Oper Köln, gearbeitet hat, ist zuständig für Kostüme und Bühne. 

 

„Shakespeares Sommernachtstraum“ ist eine Koproduktion des Fachgebiets Schauspiel mit der Bühne der Brotfabrik Bonn, unterstützt durch das Kulturamt der Bundesstadt Bonn, in Zusammenarbeit mit dem Heimat-und Geschichtsverein (HGV) Beuel am Rhein e. V., Träger des Heimatmuseums Beuel.

 

Foto: René Harder
Foto: René Harder

Termine

Di 28. Juni, 19.30 Uhr (Premiere)

Mi 29. Juni, Di 5., Fr 8., Sa 9. Juli, 19.30 Uhr

So 10. Juli, 11.00 Uhr

Do 8., Fr 9., Sa 10. September; 19.00 Uhr

 

 

Eintritt und Karten

15,- Euro // 8,- Euro ermäßigt (Schüler, Studenten etc.)

5,- Euro (Alanus-Studierende und Sozialticket, nur Abendkasse)

 

Veranstaltungsort 

Heimatmuseum Beuel, Wagnergasse 2 – 4 // 53225 Bonn 

Einlass ist eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn. Es gibt die Möglichkeit, vorab gemütlich zu sitzen und etwas zu trinken.


Fernsehpremiere "Die Hüter der Tundra"

Mittwoch, 20. Januar 2016 um 23:25 Uhr auf Arte

 

Sendungstext:

Auf der russischen Kola-Halbinsel kämpfen die Sami um die Zukunft ihrer eng mit der Natur verbundenen Lebensweise, die vor allem auf der Rentierzucht basiert. Der Regisseur verfolgte ein Jahr lang den ergreifenden Kampf dieser Gemeinschaft und bringt uns die spektakulären Landschaften im hohen Norden Russlands näher. Ein echtes ökologisches Manifest.

In den endlosen Weiten unberührter Natur der russischen Tundra liegt das 500-Seelen-Dorf Krasnoschtschelje. Hier gibt es weder medizinische Versorgung noch eine Verkehrsanbindung, die Bewohner leben von der Rentierzucht. Die hier ansässige indigene Bevölkerung der Samen führt ein beschwerliches, karges Dasein bei eisigen Temperaturen – so auch Sascha und ihre kleine Familie. Jährlich versammeln sich samische Hirten, um während des „Festes des Nordens“ beim Rentierschlitten-Rennen gegeneinander anzutreten. Hier demonstrieren und beschwören sie stolz ihre jahrhundertealte Tradition und Kultur.

Doch das harmonische Leben im Einklang mit der Natur wird bedroht. Seit dem Ende der Sowjetunion gibt es keine staatlichen Subventionen mehr für die Rentierzucht, im Gegenteil: Der russische Staat unterstützt Unternehmen, die ohne jegliche Auflagen die Bodenschätze der Tundra abbauen. So schwindet die Existenzgrundlage der Samen, der Weidegrund für ihre Rentiere. Planungen sehen sogar vor, alle Bewohner in die nächste Stadt umzusiedeln. Sascha will dies verhindern. Sie wurde ins neugegründete Parlament in Murmansk gewählt und kämpft leidenschaftlich gegen die Interessen der Mächtigen. Widerstand regt sich und das Fest des Nordens wird zum Symbol der Verteidigung der Samen, denn „solange das Fest lebt, lebt das Dorf“.

Der Autor und Regisseur René Harder verbrachte ein ganzes Jahr in Krasnoschtschelje. In „Die Hüter der Tundra“ gelingt es ihm, sowohl die großartige Schönheit der Natur als auch die bedrohte Lebensrealität der Dorfbewohner in poetischen Bildern und feinfühligen Porträts festzuhalten.

 

Link zum Sendungstext auf Arte


Gesellschaft für Natur und Kultur Konstanz e.V.

Veranstaltungstext:

 

Die Hüter der Tundra

- Uralte Traditionen im Norden Rußlands -

 

Eine Dokumentation über den Kampf von russisch-saamischen  Rentierzüchtern um den Erhalt ihres Weidelandes.

In der Abgeschiedenheit der russischen Tundra lebt seit Jahrtausenden das Hirtenvolk der Saamen im Einklang mit der Natur und den heimischen Rentieren. Doch nun ist die Rentierzucht und damit die Einnahmequelle der ansässigen Bewohner akut bedroht: Mächtige Rohstoffkonzerne haben es auf das Weideland der Rentiere abgesehen. Dafür sollen die Bewohner umgesiedelt werden. Doch die junge Mutter und Abgeordnete des Parlaments der Saamen, Sascha, hat sich voll und ganz dem Kampf gegen die Wirtschaftsriesen verschrieben. 

Ein ganzes Jahr lang hat der Filmemacher René Harder das Leben der Rentierzüchter begleitet. Dabei hat er neben beeindruckenden Naturaufnahmen auch den ganz eigenen Esprit der indigenen Menschen eingefangen, die ihre lange gehegten Traditionen der Viehzucht bis heute fortführen und mit Leidenschaft dafür kämpfen. Außerdem ist die Dokumentation ein weiteres Zeugnis von skrupellosem Rohstoffabbau in unserer globalisierten Welt, der ganze Völker auszulöschen vermag.

 

Referent: Prof. René Harder, Alfter

Abendleitung: Vizepräsident Heinz-Dieter Meier

 

Eintritt frei, Spenden erbeten.

 

Dienstag, 12. Januar 2016 | 19:00 Uhr

Landratsamt Konstanz | Benediktinerplatz 1, Großer Saal


Kulturzeit-Interview vom 29. September 2015

Sendungstext:

In unsicheren Zeiten haben Fernsehprediger Hochkonjunktur. In den USA sind diese "Televangelisten" oft sehr einflussreich. Einige besitzen selbst TV-Stationen. Die Geschichte der Fernsehprediger ist eine Geschichte der Skandale. Was uns jedoch interessiert, ist die Fernsehpredigt als performativer Akt. Dieser ist derart suggestiv inszeniert, dass man fast bezweifeln muss, dass das Publikum die Aufführung als authentisch wahrnimmt. Das Publikum dagegen nimmt die Performance oft als abolut glaubwürdig wahr. Die Reaktionen reichen bis zu hysterischer Überwältigung. Wie aber kann ein derart kalkulierter Auftritt solch emotionale Reaktionen hervorrufen? Auch Hollywood hat sich in "Magnolia" mit dem Phänomen der Televangelisten beschäftigt. Wir fragen einen Schauspiellehrer sowie einen Medienwissenschaftler nach der ästhetischen Relevanz der Aufführungen. Muss man die Inszenierungen in all ihrer kalkulierten Künstlichkeit als eine Art künstlerische Performance interpretieren? Und wieviel Gefahr geht von ihr aus?

 

Das Interview kann in der 3Sat-Mediathek angeschaut werden: "Hallelujah - Fernsehpredigt als performativer Akt"



Dokumentarfilm (2013)


Mitten in der Tundra, in Russlands hohem Norden, leben Hirten und Rentiere in einer viele tausend Jahre fortwährenden Symbiose. Doch dieses einzigartige kulturelle Erbe russisch-samischer Rentierzucht droht von der Karte zu verschwinden. Längst haben internationale Rohstoffkonzerne die Weidegründe der Tundra im Visier. Sascha, junge Mutter und Abgeordnete des neu gegründeten Parlaments der Samen, kämpft an vorderster Front für ihr Heimatdorf – mit Engagement und Leidenschaft.

Regisseur René Harder („Herr Pilipenko und sein U-Boot“) teilte über ein Jahr hinweg das Leben der Rentierzüchter. Nah an den Menschen und in beeindruckenden Naturaufnahmen dokumentiert er das Leben und den Überlebenskampf eines Volkes in der heutigen Zeit. „Mich interessieren Menschen, die schwierigen Lebensumständen mit Leidenschaft und Humor begegnen. Ihrem Blick will ich folgen und damit durch seine poetischen Motive einen letztlich politischen Film schaffen.“ (René Harder)

Medientermine

Fernsehinterview

NDR DAS!

Radiointerview

RBB "Kulturradio am Nachmittag"

Radiointerview

Funkhaus Europa: Der persönliche Gast

18.01.2015, 18:45 Uhr

 

20.01.2015, 16:00 Uhr

 

22.01.2015, ab 13:00 Uhr